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Fragen und Anregungen |
Ein paar Eindrücke
Das Interesse am Dressursport wächst. In den nationalen und internatiolen Prüfungen starten heute mehr gute Reiter und Pferde, als dies vor 10 Jahren selbst die Optimisten im Dressurlager geglaubt haben. Und dennoch sind die Dressurreiter immer noch ein verhältnissmäßig kleiner Kreis. Denn unsere Disziplin bleibt ein Sport der Fachkundigen, die sich die ganze Ausstrahlungskraft und Spannung einer Dressurprüfung erst demjenigen voll erschließt der die Materie zu verstehen beginnt. Die Gymnastische Arbeit mit einen Pferd erfordert Erfahrung. Auch wenn der grundsätzliche Ausbildungsweg eines Dressurpferdes festliegt, so muß doch jedes Pferd individuell trainiert werden. Es geht mir deshalb vor allem darum, nicht einen problemlosen Idealweg der Dressurausbildung zu schildern, sondern meine eigenen praktischen Erfahrungen zu schildern, wiederzugeben und verschiedene Methoden der Ausbildung aufzuzeigen. Wer dann als Reiter selbst erlebt wie fein das richtig ausgebildete Dressurpferd reagiert und mit welcher Mühelosigkeit es die schwierigsten Lektionen beherrscht, wird diesen Sport treu bleiben. So erklärt sich der lange Weg klassischer Reitkunst: von den Meistern früherer Jahrhunderte bis zum Turniersport unserer Tage. Harry Boldt, 1978. Auszug aus seinen Buch: das Dressurpferd. Edition Haberbeck ISBN 3-9218-7903-5 |
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